Bruce Lee meets Dumbledore

Ihr wundert euch bestimmt über diese Überschrift und fragt euch gerade, wie man bitte auf die Idee kommt, Bruce Lee und Dumbledore in einen Gedanken zu packen. Ganz ehrlich? Eine sehr berechtigte Frage.

Ich könnte jetzt behaupten, dass beide tiefgründige Aussagen gemacht haben, die mich seit Jahren beschäftigen. Ich könnte euch einen kleinen philosophischen Ratgeber schreiben und erklären, warum diese Kombination in meinem Kopf plötzlich Sinn ergibt.

Aber im Sinne von Bruce Lee und seinem berühmten „Sei Wasser“ wäre das vermutlich viel zu direkt. Und außerdem: Wenn ich jetzt schon alles erkläre, wäre das ein ziemlicher Spoiler. Und Spoiler mag bekanntlich niemand.

Die Wahrheit ist deutlich unspektakulärer:

Der Titel entstand aus dem spontanen Bedürfnis heraus, euch ein kleines „Häää?“ zu entlocken.

Vielleicht hat sich der eine oder andere gefragt, ob ich Drogen nehme.

Nein. Tue ich nicht. Ich bin einfach so. 😄

Und weil ihr so nett gefragt habt, löse ich das Rätsel natürlich auf:

GAR NICHT.

Es war schlicht ein bisschen Klickbait, geparkt auf meiner Homepage, nur um für einen kurzen Moment gemeinsam absolut nichts zu verstehen.

Falls ihr dabei schmunzeln musstet, dann herzlichen Glückwunsch: Wir teilen offenbar denselben Humor.


Aber jetzt kommt der Teil, nach dem zwar niemand gefragt hat, der aber trotzdem irgendwie dazugehört.

Bruce Lee sagte, man solle wie Wasser sein. Viele verstehen darunter völlige Anpassung – jede Form annehmen, jedem Hindernis ausweichen.

Ich verstehe darin etwas anderes.

Für mich bedeutet es, dass nicht alles sofort Einfluss auf uns haben muss. Dass man lernen darf, mit Dingen zu existieren, ohne sich von jedem Windstoß aus der eigenen Mitte werfen zu lassen.

Und genau dort taucht plötzlich Dumbledore auf.

Ob Kritik, Gefahr oder völlige Ahnungslosigkeit der Menschen um ihn herum – er blieb auf seine eigene, manchmal schrullige Weise er selbst.

Vielleicht liegt die Verbindung also gar nicht darin, dass Bruce Lee und Dumbledore jemals zusammenpassen sollten.

Vielleicht liegt sie darin, dass beide auf ihre Art daran erinnern, dass man beweglich sein darf, ohne sich selbst zu verlieren.

Was du aus diesem Gedanken machst, ist ab jetzt deine persönliche Reise.

Und falls du bis hier gelesen hast und immer noch nicht sicher bist, ob das tiefgründig oder einfach nur seltsam war:

Dann erfüllt dieser Blogeintrag vermutlich exakt seinen Zweck. 🌿


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